Der gute Style: Mehr Stil - weniger Ressourcen

Archivmeldung vom 10.04.2012.
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,..) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Nichts Neues kaufen, lieber Altes neu umstylen - das macht Style und schont die Ressourcen.

Der Hintergrund

Die Produktion eines Baumwollshirts verbraucht 2700 Liter Wasser (real und virtuell), bei einem Paar Lederschuhe sind es bereits 8000 Liter. Neben Wasser benötigt man zur Herstellung von Kleidungsstücken noch Rohstoffe, die z.T. endlich sind wie z.B. Erdöl, oder wie in der konventionellen Baumwollproduktion die Umwelt stark belasten. Das gibt zu denken: Ist es wirklich nötig, ein neues Shirt zu kaufen, wenn wir viele Shirts im Kasten haben, die nur einen kleinen kreativen Eingriff brauchen, um wieder top zu sein?

Second Hand, aus dem Kleiderschrank der Eltern oder getauscht. Alte Kleidung liegt – mit einfachen Tricks oder hübschen Accessoires verschönt – voll im Trend. Green Fashion heißt die Devise. Denn nachhaltiger Lebensstil und schickes Outfit vertragen sich ausgezeichnet.

Der Gute Style Contest

Mit diesem Hintergrund veranstaltete Global 2000 den Guten-Style-Contest und bewies, dass ein trendiger Style auch nachhaltig und ressourcenschonend sein kann. Der Contest fand 2012-13 statt und forderte 15-27-Jährige auf, nach dem Motto "Echten Style kann man sich nicht kaufen", aus alten Kleidungsstücken Designerklamotten zu kreieren.

Der Wettbewerb fand im Rahmen des Projekts REdUSE statt, dessen Ziel der schonenden Umgang mit Ressourcen ist, zum Beispiel durch Wiederverwendung. Beim Guten-Style-Contest ging es vor allem um Baumwolle.

Dass aus Alt mach Style möglich ist, könnt ihr im Album "Die GewinnerInnen vom guten Style Contest" unter dem untenstehenden Facebook-Link sehen. Außerdem findet ihr dort und auf der Homepage von REdUSE noch mehr Infos zum Ressourcen-Projekt von Global 2000: 
www.reduse.org  www.facebook.com/reduse.

Das Projekt REdUSE wird von der MA 22 finanziell unterstützt.