Düfte, die unter die Haut gehen

…ein Hauch von Vanille, Sandelholz, Bratapfel oder Zimt -es duftet all überall! Doch Dufstoffe sollten viel sparsamer verwendet werden.

Der Markt der Duftsprays und -kerzen, Lufterfrischer, Raumbedufter, Geruchsvertreiber und Raumluftverbesserer wächst ständig und mit ihm die Abfallmenge. Damit die Umsätze nicht stagnieren, entwickelt die Industrie immer neue Produkte die die KundInnen, je nach Jahreszeit, mit verschiedensten Düften beglücken sollen. In Kaufhäusern werden immer häufiger Duftstoffe eingesetzt, um die Kauflust zu steigern, in Wohnungen werden sie verwendet, um sich zu entspannen oder unangenehme Gerüche auf Toiletten, in der Küche und anderen Räumen zu übertünchen. Zurück bleiben Holzstäbchen, Plastik- oder Glasbehälter die in den Müll wandern.

Aerosole, Duftkerzen, Duftgläser oder Slow Release Produkte die langsam aber beständig und sehr präsent vor sich hin duften, belasten mit ihren Inhaltstoffen die Atemorgane. Denn anhaltend künstlichen Düften ausgesetzt zu sein kann, ähnlich wie bei Lärm, Stressreaktionen mit körperlichen Folgen verursachen. Mindestens zwei Prozent der ÖsterreicherInnen reagieren auf Duftstoffe mit Juckreiz oder Hautauschlägen - Tendenz steigend.

Tipp: Um auf der Toilette unerwünschte Gerüche natürlich zu vertreiben, beträufeln Sie einen Bimsstein, oder Duftstein aus unglasiertem Ton mit natürlichen ätherischen Ölen. Sie können auch einige Tropfen in eine Schale mit Wasser geben. Bevorzugen Sie ätherische Öle aus kontrolliert biologischen Anbau.