Auf Dauer besser wohnen

Wer beim Wohnen auf gute Materialien achtet, hat mehr und länger etwas davon.

Fast jeden Tag flattert uns ein Möbelprospekt mit verlockenden Angeboten ins Haus. Schon nach rund zehn Jahren landet vieles, was gestern noch der "letzte Schrei" war, auf dem Mist. Eine ökologische Alternative zu schnelllebigen Modeprodukten sind hochwertige, langlebige Sitzmöbel, die nach Bedarf und Modetrend neu bezogen und aufgepolstert werden können. Für stark beanspruchte Möbel lohnt sich die Wahl eines abnehmbaren, waschbaren Bezuges.

Der Trend zum natürlichen Wohnen und zur Verwendung von heimischem Vollholz in Möbelstücken und Bodenbelägen bringt viele Vorteile mit sich. Möbel aus Holz benötigen bei ihrer Herstellung und Verarbeitung wenig Energie, sie sind langlebig und können repariert werden. Holz schafft ein angenehmes Wohngefühl und macht sich auch finanziell auf längere Sicht bezahlt.

Die Auswahl des Bodenbelages ist eine schwer wiegende Entscheidung, ist doch der Preisunterschied zwischen kurzlebigem, schmutzempfindlichem Teppichboden, Parkett oder Fliesenbelag oft recht groß. Im Falle eines Wohnungswechsels stellt sich oft die Frage: "Wohin mit dem verschmutzten Belag?". Rund 1000 Kilogramm Teppichboden liegen in einer durchschnittlichen Wohnung und werden schon bald zum großen Entsorgungsproblem. Ein gewichtiger Grund, nach Alternativen zu greifen.

  • Kaufen Sie reparaturfreundliche und langlebige Qualitätsstücke.
  • Fragen Sie nach möglichst schadstofffreien Möbeln und achten Sie auf Produkte mit dem Umweltzeichen.
  • Wenn Sie Veränderungen oder Umzüge lieben, kaufen Sie Möbelstücke die sich leicht neu gruppieren lassen.
  • Bevorzugen Sie bei Bodenbelägen langlebige Materialien wie Parkett oder Fliesen.
  • Teppichböden sollten Sie nicht verkleben, sondern verspannen, damit sie auch in der nächsten Wohnung noch verwendbar sind.
  • Achten Sie bei Holzmöbeln auf die Herkunft des Holzes und greifen Sie zu Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft mit dem FSC-Gütesiegel.

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