Schuhe abputzen statt Putzfimmel
Tipps zur Vorbeugung gegen Verschmutzung und zur Fußbodenreinigung: So gelingt der Großputz!
Das ganze Haus oder die Wohnung zu putzen kann uns ganz schön ins Schwitzen bringen. Wer weniger Zeit mit Reinigung verbringen möchte, beugt am besten vor: Fußabstreifer fangen viel Schmutz schon vor der Wohnungstür ab. Und die Schuhe im Eingangsbereich aus- und anziehen spart auch viel Reinigungsarbeit. Viele weitere Tipps um den Chemikalieneinsatz zu verringern, bietet die Broschüre Chemie im Haushalt von DIE UMWELTBERATUNG.
Vorsicht vor dem Stempelkisseneffekt
Damit ein Fußabstreifer vor der Tür den Schmutz auch wirklich gut aufnimmt, muss er ab und zu draußen ausgeklopft und - falls möglich - auch gewaschen werden. Denn ein sehr schmutziger Fußabstreifer ist kontraproduktiv: Nach dem Draufsteigen sind die Schuhe schmutziger als vorher und hinterlassen im Eingang Spuren – das wird Stempelkisseneffekt genannt.
Nein, viel hilft nicht viel …
Die Türmatte kann das Reinigen des Bodens nicht ganz ersetzen – regelmäßiges Staubsaugen ist angesagt. Für noch gründlichere Reinigung reicht bei glatten Böden meist das Aufwischen mit einem nebelfeuchten Tuch oder Mikrofaser-Wischmopp. Reinigungsmittel ist nur manchmal bei starker Verschmutzung, zum Beispiel in der Küche, nötig. Auch wenn man es gern suaber hat, es ist sinnlos, die Dosis des Reinigungsmittels zu erhöhen. Sauberer als sauber wird‘ s nicht. Eine überhöhte Dosis bewirkt nicht mehr Reinigungskraft, ist aber teurer und belastet das Abwasser stärker.
Für die intensive Reinigung von Spannteppichen kann in großen zeitlichen Abständen ein Sprühextraktionsgerät ausgeborgt werden, das in einem Arbeitsgang die Reinigungslösung aufsprüht und absaugt. Je nach Verschmutzungsgrad reicht der Einsatz dieses Gerätes einmal jährlich oder alle paar Jahre.
Umwelt- und gesundheitsschonende Wasch- und Reinigungsmittel sind in der Datenbank ÖkoRein unter www.umweltberatung.at/oekorein zu finden.
