Bier und Grillwürschtl ohne Alu!

Die Grillsession ist schon voll im Gange – und dabei ist leider viel Aluminium im Einsatz! Aber es geht auch anders!

Die Alu-Produktion ist aufwendig und richtet enormen Umwelt-Schaden an

Bauxit ist das Ausgangsmaterial für Aluminium. Für die Herstellung von Alu-Dosen und anderen Produkten sind eine große Menge an Chemikalien und enorm viel Energie nötig. Der Abbau der Rohstoffe und die Produktion erfolgen häufig unter schlechten sozialen Bedingungen und unzureichenden Umweltstandards. Der Abbau hinterlässt grobe Spuren in der Landschaft und schädigt die Gesundheit der Bevölkerung. Viele der notwendigen Chemikalien gefährden die Umwelt.

Eine übersichtliche Zusammenfassung der negativen Umweltauswirkungen der Alu-Produktion gibt es auf der Website www.global2000.at/aluminium.

Der Aufwand und das Gefahrenpotenzial bei der Aluminiumherstellung sind somit viel zu groß, um aus Aluminium Wegwerfprodukte wie Getränkedosen herzustellen.

Besser die Mehrwegflasche kaufen als ein Dosengetränk

Auch hinsichtlich Klimaschutz sind die Getränkedosen nicht zu empfehlen: Dosenbier verursacht dreimal so hohe CO2-Emissionen wie Bier in Glas-Mehrwegflaschen! Dazu kommt noch, dass ein großer Teil der Dosen im Restmüll landet – und nicht für das Recycling getrennt gesammelt wird.
Umweltbewusste Menschen greifen daher zur Mehrwegflasche aus Glas und genießen ihre Erfrischung umweltfreundlich und mit gutem Gewissen!

Mahlzeit – aber besser ohne Aluminium

Nicht nur UmweltschützerInnen wenden sich gegen Aluminium als Verpackung für Lebensmittel, sondern auch MedizinerInnen weisen auf eine mögliche Gefährdung hin: Aluminium kann in hohen Dosierungen nervenschädigend wirken und die Blut-Hirn-Schranke passieren. Aluminium wird in Verbindung zu Demenzerkrankungen wie Alzheimer gebracht. Auch bei Krebspatienten wurden erhöhte Aluminiumwerte im Körper gefunden.

Aluminium reagiert mit Säure und Salz. Deshalb ist Alufolie zum Kochen und Grillen nicht geeignet. Salz oder Säure lösen Aluminium aus der Folie und dann könnte der Körper das Aluminium aufnehmen. Rezepte mit Alufolie wie Fisch in Salzkruste oder Grillkartoffeln sind daher nicht empfehlenswert! Genauso kann es bei der Verwendung von Aluminiumgrilltassen zu einer Reaktion mit dem Grillgut kommen.

Wer sein Grillgut also lieber ohne Aluminium genießen möchte greift zu wiederverwendbaren Grilltassen aus Edelstahl und verzichtet auf Alufolie! Sie schonen damit Ressourcen und Ihre Gesundheit.

Aluminium richtig entsorgen: im Altmetall-Mistkübel

Aluminium lässt sich sehr gut recyceln. Die richtige Entsorgung hilft Energie und Rohstoffe zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Dosen und andere Aluminiumabfälle werden in Wien am besten in einem der über 6.200 Metallbehältern mit blauen Deckeln entsorgt. Das Recycling von Altmetallen findet dann in einer von 31 Anlagen in Österreich statt.

Aluminiumverpackungen werden hier entweder händisch aus den gesammelten Altmetallen aussortiert oder es werden mit Hilfe von Wirbelstromabscheidern die elektrisch leitfähigen Metalle von den nicht leitfähigen getrennt. Landen Dosen und andere Aluminiumabfälle jedoch im Restmüll, sind diese fürs Recycling verloren und werden nicht aussortiert

Aluminiumabfälle aus dem Metallcontainer werden einem Recycling zugeführt. Beim Aufschmelzen von Aluminiumabfällen werden nur 5% der Energie benötigt, die zur Herstellung neuen Materials gebraucht wird. So entstehen daraus neue Produkte, ohne erneut Bauxit abzubauen.

Tipps zur Vermeidung von Alu-Verpackungen und zur Entsorgung

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