Sportveranstaltungen mit weniger Mist

Die Stadt Wien unterstützt Sportevents beim Vermeiden von Abfällen und der Umsetzung von umweltfreundlichen Maßnahmen. Mit der ÖkoEvent Beratung und dem geförderten Wiener Mehrweggeschirr fällt die Umsetzung einer nachhaltigen Sportveranstaltung gleich viel leichter!

FAIRTRADE Fußball als Green Gimix

FAIRTRADE Fußball als Green Gimix

Egal ob Fußballturnier, international besuchte Laufveranstaltung oder Beachvolleyballturnier unter Freunden – jede Veranstaltung hinterlässt ökologische Spuren. Damit diese Spuren möglichst klein bleiben, bekommen VeranstalterInnen bei der ÖkoEvent Beratung der Stadt Wien umfassende Beratung. Veranstaltungen, die bestimmte Kriterien erfüllen, dürfen als ÖkoEvent oder sogar ÖkoEvent PLUS bezeichnet werden.

Kostenlose, geförderte Beratung

Die ÖkoEvent Beratungsstelle der Stadt Wien hilft bei der ökologischen Ausrichtung von Veranstaltungen und Sportevents. ExpertInnen von DIE UMWELTBERATUNG beraten im Auftrag der Stadt Wien die VeranstalterInnen kostenlos bei der individuellen Organisation und der Umsetzung von umweltfreundlichen Maßnahmen.

Die wichtigsten Tipps für ein nachhaltiges Sportevent:

1. Kulinarische Versorgung: saisonal, regional, bio

SportlerInnen und Publikum brauchen natürlich nahrhafte Stärkung. Bei einem ÖkoEvent steht hier die Herkunft der Zutaten im Fokus: regional, saisonal und bio sollten sie sein. Zusätzlich ist auch eine gesunde, ausgewogene Verpflegung sehr zu begrüßen. Es müssen nicht immer nur Pommes, Hot Dogs & Langos sein! Vegetarische Gerichte, wie Nudelsalat mit Gemüse oder Käseweckerl versorgen den Körper gut mit den notwendigen Kohlenhydraten. Besonders wichtig sind bei Sportveranstaltungen auch gesunde Durstlöscher. Weitere Infos: https://www.oekoevent.at/speisen-und-getraenke

2. Durstlöscher aus Mehrwegbechern

Bei jedem ÖkoEvent müssen wiederverwendbare Kunststoffbecher oder Gläser zum Einsatz kommen. Aluminiumdosen und PET-Flaschen sind ein absolutes No-Go! Auch wenn diese Regelung für manche SportveranstalterInnen eine Herausforderung darstellt, so zeigt die Erfahrung, dass es möglich ist, ohne Einwegbecher auszukommen. Regionale Fruchtsäfte in Bioqualitäte und Leitungswasser sind die gesündesten Durstlöscher. Weitere Infos: www.oekoevent.at/mehrweg

3. Fair kicken und kleiden

Gerade für Kinder und Jugendliche sind Sportvereine Vorbilder. Der Einsatz von Sportartikeln aus fairem Handel kann bewirken, dass die jungen Menschen auch in anderen Bereichen zu fairen Produkten greifen. So gibt es z.B. fair gehandelte Fußbälle, die bis zur U14 auch in Turnieren eingesetzt werden dürfen. Hier bekommen die Näherinnen und Näher faire Löhne für ihre Arbeit bezahlt. Zusätzlich erhält die Gemeinschaft am Produktionsstandort die FAIRTRADE Prämie für Bildung, Infrastruktur und Soziales. Weitere Infos: https://www.fairtrade.at/einkaufen/produkt-finder

Das Webportal für nachhaltigen Konsum in Österreich „bewusstkaufen.at“ hat einen neuen Einkaufsratgeber für Sportbekleidung zusammengestellt. Hier erfahren Sie, woraus Funktionskleidung eigentlich besteht und wie sie produziert wird. Der Ratgeber bietet auch gleich Einkaufstipps und Hintergrundinformationen zu Herkunft, Produktionsbedingungen und fairen Arbeitsbedingungen. www.bewusstkaufen.at/ratgeber/69/sportbekleidung.html

Für bequeme Yoga-Kleidung gibt es mittlerweile schon ein großes Angebot an bio-fairer Mode. AnbieterInnen finden Sie in der Bezugsquellenliste von DIE UMWELTBERATUNG unter www.umweltberatung.at/oekotextilien. Anderes Sportequipment, wie z.B. Yogamatten sollten auf alle Fälle wiederverwendet werden können und PVC frei sein.

4. Keine Zwangsbeglückung mit Papier

Bei einer umweltfreundlichen Veranstaltung sollte auch der Papierverbrauch reduziert werden. Das großflächige „Flyern“ von Informationsmaterialien, die den Vorbeigehenden in die Hand gedrückt werden, ist bei einem ÖkoEvent nicht erlaubt. Als Alternative bietet sich das Auflegen von Informationsmaterialien zur freien Entnahme an.

5. Umweltfreundliche Give aways

Im Idealfall wird bei einem ÖkoEvent komplett auf Give aways verzichtet. Werden doch Streuartikel verteilt, dann sollten sie aus umweltfreundlichen Rohstoffen bestehen und wiederverwendbar sein. Die Auswahl an umweltfreundlichen Sportbällen, Bio-Shirts, Anhängern oder Spielen wächst ständig! Wichtig ist es, die SponsorInnen der Veranstaltung rechtzeitig darüber zu informieren. Die GreenGimix Datenbank erleichtert die Suche nach langlebigen Streuartikeln, die eine ökologische und soziale Alternative bieten. Weitere Infos unter: www.umweltberatung.at/greengimix/datenbank

6. Anreise mit Öffis

Die Erreichbarkeit der Veranstaltung mit öffentlichen Verkehrsmitteln stellt in Wien zumeist kein Problem dar. Sollte der Veranstaltungsort doch schwer erreichbar sein, so empfehlen sich Fahrgemeinschaften oder ein Shuttle-Service. Stellen Sie für RadfahrerInnen ausreichende Fahrradabstellplätze bereit. Mobile Radständer bietet das Eventservice der MA48 an.  Tel: 01 588 17 – 483 32

E-Mail: vservice@ma48.wien.gv.at 

Wie umweltfreundlich ist Ihr Verein: Online-Test

Wo Ihr Sportverein in Sachen Umweltfreundlichkeit steht, können Sie in einem Test erfahren: www.nachhaltiger-sport.at/selbst-test/
Sollten Sie bereits sehr gut sein, ist der Weg zum ÖkoEvent nicht mehr weit! Bei weniger gutem Abschneiden steht ÖkoEvent Beratungsservice gerne mit Rat und Tat zur Seite: https://www.oekoevent.at/der-ablauf

ÖkoEvent-Beratung der Stadt Wien

Die Beratung für umweltfreundliche Veranstaltungen führt DIE UMWELTBERATUNG durch.

Tel.: +43 1 803 32 32 13

E-Mail: beratung@oekoevent.at
www.oekoevent.at

Öffnungszeiten: Mo - Do: 9-15 Uhr, Fr: 9-12 Uhr

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