Eier

Tipps zur richtigen Lagerung, Haltbarkeit und Ideen für die Restlküche.

Eier im Kühlschrank

Eier im Kühlschrank

Eier sind von Natur aus schon perfekt mit ihrer harten Schale verpackt und schützen Eiklar und Eidotter vor Verderb.
 

Mit ein paar Tricks lässt sich die Haltbarkeit noch verlängern:

  • Wer Eier aus dem Kühlregal kauft, sollte sie unbedingt auch zuhause kühlen. Optimal wäre auch eine Kühltasche für den Transport nachhause. Denn Schwankungen bei der Temperatur fördern das Eindringen von Keimen in die Schale.
  • Das MHD - Mindesthaltbarkeitsdatum: Dieses Datum, das auch auf jedem Ei aufgedruckt sein muss, gibt an, wie lange das Ei garantiert noch essbar ist. Bei Hühnereiern beträgt die Mindesthaltbarkeit 28 Tage ab dem Legetag. Üblicherweise sind Eier gekühlt auch bis zu 21 Tagen nach Ablauf des MHDs essbar.
  • Gekochte Eier im Kühlschrank sind mindestens noch 14 Tage haltbar. Die Haltbarkeit kann man verlängern, in dem die Eier nach dem Kochen nicht abgeschreckt werden. Dadurch bleibt die Schale besser intakt und Keime können nicht so leicht in die Schale eindringen.


Ist das Ei auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum noch in Ordnung?

Diese Tipps helfen dabei, das zu erkennen:

Der Wassertest: Sinkt das Ei in einem Krug mit Wasser nach unten, ist es noch frisch. Schwimmt das Ei an die Wasseroberfläche, ist es schon älter. Warum ? Je älter das Ei ist, umsoporöser und durchlässiger wird die natürliche Schutzschicht und umsomehr Wasser verdunstet aus dem Ei durch die Schale. Somit ist der Anteil an Luft in einem älteren Ei größer, es schwimmt dadurch oben und sollte mit Hilfe des Geruchstests kontrolliert werden. 

Der Geruchstest: Am besten öffnen Sie das Ei über einer seperaten Schüssel und kontrollieren die Konsistenz und den Geruch des Eiklars und des Dotters. Verdorbene Eier erkennen Sie ganz sicher am Geruch!  Ein verdorbenes Ei hat einen sehr unangenehmen, schwefeligen Geruch. Sollte das Ei nach dem Öffnen also eigenartig riechen, dann ab in den Müll damit und kein Risiko für eine Lebensmittelvergiftung eingehen!
 

Restltipps mit Eier

  • Der Klassiker unter den Eigerichten ist natürlich die Eierspeis. Aber auch Eiernockerl, Kuchen und Torten eignen sich gut zum Verwerten von übrigen Eiern.
  • Gekochte Eier lassen sich hervorragend in der Restlküche verwenden und können z.B. als Bärlauch-Ei-Aufstrich, Curry-Ei-Aufstrich oder als Zutat im würzigen Curry verwendet werden.
  • Übriges Eiweiß, das z.B. nach der Herstellung von Mayonnaise, Eierlikör oder Creme Brülee anfällt, kann für Kokusbusserln oder Baisers verwendet werden. Oder umgekehrt können übrige Eidotter für Mayonnaise, Eierlikör oder Creme Brülee genutzt werden.
  • Getrennte Eiklar und Eidotter sind im Kühlschrank in einemv erschlossenen Gefäß 2 bis 3 Tage haltbar. Beides kann man auch einfrieren und damit die Haltbarkeit bei Eigelb um 6 bis 10 Monate und bei Eiweiß um bis zu 12 Monaten verlängern. Aufgetaut kann sowohl das Eiklar, als auch der Dotter wie gewohnt verarbeitet werden.
  • Weitere Restlrezepte mit Eier finden Sie mit der Kühlschranksuche www.umweltberatung.at/rezepte.


Bio-Eier mit 0

Beim Einkauf ist neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum in erster Linie auf die Herkunft zu achten: eine "1" an der ersten Stelle des Codes bedeutet, dass die Hühner nach Freilandkriterien gehalten werden. Noch besser ist es, wenn eine "0" den Code anführt - denn die zeichnet Eier aus biologischer Haltung aus. Bio-Legehühner leben möglichst artgemäß, sie haben Zugang zu Auslauf unter freiem Himmel und werden mit gentechnikfreien Futtermitteln gefüttert. Genügend Platz im Stall sowie die Strukturierung der Stallfläche mit Sandbädern, Sitzstangen, Scharrraum und Nestern sind nur einige Kriterien der Bio-Landwirtschaft, die zu einem besseren Lebensstandard gegenüber konventioneller Haltungsformen beitragen.

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