Garteln ohne gefährliche Abfälle und ohne Torf

Ökologischer Start in den Gartenfrühling: Hände weg von Pestiziden und Torf. Naturnahes Garteln ist angesagt, dabei entstehen wunderschöne grüne Oasen.

Wer im Garten Pestizide einsetzt, gefährdet damit die eigene Gesundheit und die Umwelt. Übriggebliebene Pestizide sind gefährliche Abfälle, die nicht im Restmüll entsorgt werden dürfen. In Wien gehört zum ökologischen Start der Gartensaison auch „Guter Grund“ - die torffreie Erde der MA 48 - einfach dazu!

Die Frühlingstemperaturen verlocken zum Arbeiten auf dem Balkon und im Garten. „Für den ökologischen Start in die Gartensaison gilt: Hände weg von Pestiziden und von torfhaltiger Erde! Torffreie Erde mit dem Namen „Guter Grund“ ist auf allen Mistplätzen der MA 48 erhältlich“, erklärt die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima.

Aus gutem Grund: torffreie Erde

Viele handelsübliche Blumenerden - leider auch manche Bio-Erden - enthalten Torf, der in Mooren abgebaut wird. In Moorlandschaften leben Tier- und Pflanzenarten, die auf diesen Lebensraum spezialisiert sind. Der Torfabbau zerstört die Moore unwiederbringlich. Für die torffreie Erde „Guter Grund“ wird Kompost der MA 48 mit Holz- und Kokosfasern, Gesteinsmehl und Steinwolle gemischt. Erhältlich ist diese nährstoffreiche Erde in 18 Liter- und 40 Liter-Säcken auf allen Wiener Mistplätzen. Mit dem Verzicht auf den Einsatz von Torf unterstützt die MA 48 den Erhalt von Mooren. „Guter Grund“ ist mit dem österreichischen Umweltzeichen zertifiziert.

Vielfalt statt Pestizide im Garten

Pestizide bringen das natürliche Gleichgewicht im Garten durcheinander und belasten das Grundwasser. Ein naturnah gestalteter und gepflegter Garten kommt auch ohne Pestizide aus. Eine Vielfalt von standortgerechten, heimischen Pflanzen ist die beste Voraussetzung für eine naturnahe Grünoase. „Je besser die Bepflanzung auf Licht- und Bodenverhältnisse und Klima abgestimmt ist, desto besser gedeihen die Pflanzen. Sie sind robuster und weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten, das macht das naturnahe Gärtnern einfacher“, weiß Mag. Manuela Lanzinger, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Weitere wichtige Elemente eines naturnahen Gartens sind eine Naturwiese, Trockensteinmauern, Totholzhaufen und ein „wildes Eck“, das nur selten gemäht wird. Denn in Monokulturen können sich Schädlinge leichter ausbreiten als in einem vielfältigen Garten, wo Nützlinge die Schädlinge in Schach halten. Diese und viele andere Tipps für naturnahes Gärtnern enthält die Broschüre „Naturnahe Grünoase selbst gestalten“.

Weitere Informationen auf www.wenigermist.at: