Essen gehen mit gutem Gewissen

Archivmeldung vom 17.07.2018.
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Das Einpacken von Resten ist mittlerweile in den meisten Restaurants selbstverständlich. In Wien gibt es neben Bio-Restaurants, Umweltzeichenbetrieben und Betrieben mit dem Gütesiegel "Natürlich gut essen" auch Betriebe, die versuchen Lebensmittelverschwendung so gering wie möglich zu halten.

Nachhaltig genießen kann man auf vielfältige Weise. In Bio-Restaurants wird biologisch gekocht, in Umweltzeichenbetrieben ökologisch gewirtschaftet und in Gastrobetrieben mit dem Gütesiegel „Natürlich gut essen“ wird auf nachhaltige Produkte und verstärkt auf das Tierwohl geachtet: Es sind mindestens 30% biologische, regionale und saisonale Produkte vorgesehen.

Das Gourmet-Restaurant Freyenstein bietet täglich nur ein frisch zubereitetes 5-gängiges Menü. So fallen kaum Lebensmittelreste an. Beim Zubereiten der Speisen wird nach alter Küchentradition alles systematisch verwertet. Zum Beispiel werden Rüstabfälle von Fisch, Fleisch und Gemüse zu Suppen und Fonds verarbeitet, Zitronenschalen kandiert und für Süßspeisen verwendet. Umfassender Genuss deluxe- Bon Appetite!

Iss mich! Bio Greissler & Bistro

Zu viel, zu krumm oder zu fleckig – es gibt viele Gründe warum Gemüse nicht am Markt verkauft wird und viele kreative und schmackhafte Gerichte, die das Küchenteam vom Bio Greissler Iss mich! daraus zaubert. Frisches, aussortiertes Gemüse direkt vom Bio-Bauern wird hier verkocht und im hauseigenen Bistro angeboten.

„Suppe mit Sinn“

Die „Suppe mit Sinn“ ist die Winterhilfsaktion der Österreichischen Tafel-Organisationen die jährlich von 1. November bis 31. Dezember läuft. Dabei spenden rund 200 sozial engagierte Gastronomiebetriebe 1 € pro verkaufter „Suppe mit Sinn“ an die Tafelorganisationen. Mit einem Euro kann die Tafel bis zu zehn Armutsbetroffene mit geretteten Lebensmitteln versorgen! Auf einer Karte sind alle „Suppe mit Sinn“-Lokale verzeichnet

Restlessen im Wirtshaus

Beim „Restl-Essen“ jeden Sonntag im Steirereck am Pogusch wird aus den übrig gebliebenen Speisen der Woche ein 3-gängiges Überraschungsmenü zubereitet.

From Nose to tail

Im Gut Purbach werden auch die heutzutage weniger gebräuchlichen Teile des Tieres, die Innereien, verarbeitet. Für Küchenchef Max Stiegl ist eine vollständige Verwertung aus Respekt gegenüber den Tieren eine Selbstverständlichkeit. Auch bei Obst und Gemüse sind der Verwertung fast keine Grenzen gesetzt.

Too Good to Go – Lebensmittelrettung durch Take away

Mit der App Too Good To Go (TGTG) können bei Restaurants in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen und der Schweiz Gutscheine gekauft und 50 Minuten vor Ladenschluss das Essen abgeholt werden, das sonst im Müll landen würde. Unternehmen haben dadurch weniger Lebensmittelabfälle und Kunden ab einem Preis von zwei Euro eine Mahlzeit. Für Österreich funktioniert die App derzeit leider nicht.

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